Mehr als 80 Prozent der Deutschen klagen über Stress.1 Das Phänomen Stress berührt alle Bevölkerungsschichten unabhängig von Alter und sozialem Status. Hauptursache ist die Belastung am Arbeitsplatz, in der Schule und im Studium – jeder zweite Mann ist hiervon betroffen. Frauen setzen sich hingegen öfter selbst unter Druck, weil sie es allen recht machen möchten. 42 Prozent der Befragten stellen eigene Interessen für Familie und Partner zurück. Der dadurch ausgelöste Druck kann sich sowohl psychisch als auch körperlich auswirken.
Je nach genetischer Veranlagung reagiert bei einigen Menschen das Herz-Kreislauf-System, bei anderen der Magen empfindlich auf psychischen Stress. Belastende Situationen können dazu führen, dass es durch den erhöhten Erregungszustand des Nervensystems zu einer verstärkten Ausschüttung von Magensäure kommt. Fließt der saure Mageninhalt in die Speiseröhre zurück, so reizt er die Schleimhaut – Sodbrennen und saures Aufstoßen entstehen.
Damit es Körper und Geist gut geht, sollte Stress möglichst reduziert werden. Laut Umfrage1 sind Sport oder Bewegung an der frischen Luft für 72 Prozent der Deutschen die besten Mittel, um Stress abzubauen. Auf Rang zwei steht mit 70 Prozent das Gespräch mit Familie, Partner oder Freunden, gefolgt von Fernsehen, Surfen im Internet oder Computerspiele (46 Prozent).
1 Techniker Krankenkasse, F.A.Z. Institut: „Kundenkompass Stress. Aktuelle Bevölkerungsbefragung: Ausmaß, Ursachen und Auswirkungen von Stress in Deutschland“, Frankfurt am Main, Mai 2009.