Wie entsteht Sodbrennen?
Im Magen wird die Nahrung für den weiteren Verdauungsprozess vorbereitet: Mit Hilfe der Muskulatur wird die Nahrung kräftig mit Magensaft durchmischt und zu einem Brei verarbeitet, damit der Organismus die darin enthaltenen Nährstoffe gut aufnehmen kann.
Der Magen
- Muskulöses Hohlorgan des Verdauungstraktes
- Bereitet die Nahrung für den Verdauungsprozess vor
- Produziert täglich 2 Liter Magensaft
- Schleim schützt vor Säure
- Ungefüllt etwa 20 cm lang in Falten liegend
- Maximales Fassungsvolumen von bis zu 2,5 Litern
Wichtig für diesen Prozess ist der Magensaft, von dem der Magen täglich ca. zwei Liter produziert. Der pH-Wert dieses Saftes liegt zwischen 0,9 und 1,5 und ist damit sehr sauer.
Der Magensaft enthält Substanzen wie Salzsäure und Pepsin, die die Nahrung aufspalten und Bakterien abtöten. Damit der Magen selbst nicht davon angegriffen wird, schützt ihn ein zäher Schleim vor dem aggressiven Verdauungssaft.
Was passiert, wenn es einem sauer aufstößt?
Der pH-Wert
Je niedriger der pH-Wert, desto saurer die Substanz. Zum Vergleich: Essig hat einen pH-Wert von 3.0. Wasser ist mit einem pH-Wert von 7 neutral. Weitere Beispiele finden Sie in unserem pH-Wert-Check.
Auch die Speiseröhre ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet, die jedoch viel empfindlicher ist als im Magen. Normalerweise ist die Speiseröhre durch einen Schließmuskel gut gegen den aggressiven Magensaft abgeschirmt.
Ist der Schließmuskel geschwächt, kann saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen Reflux. Dieser reizt die sensible Schleimhaut, und es entsteht ein brennendes Gefühl – das Sodbrennen.


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