Entspannter Leben beugt Magenproblemen und Sodbrennen vor
Ein Leben in völliger Balance, wünscht sich wohl jeder. Dieses Ziel im Alltag zu erreichen, braucht Zeit und Geduld.
Aber auf Dauer lohnt sich der Einsatz. Mit diesen Tipps kann man sich spürbar besser fühlen - und stressbedingten Magenproblemen dauerhaft vorbeugen.
- Schlafen Sie ausreichend und, wenn Sie häufig unter Sodbrennen leiden, mit leicht erhöhtem Oberkörper.
- Viel Bewegung an der Luft tut gut – vor allem nach dem Essen.
- Nehmen Sie sich Zeit für kurze Entspannungsübungen – am besten regelmäßig und auch am Arbeitsplatz. Weiter unten finden sich einige Beispiele für kurze, leicht umsetzbare Übungen.
- Treiben Sie regelmäßig Sport.
- Saunabesuche entspannen und stärken die Abwehrkräfte.
- Autogenes Training, Yoga oder Meditation können helfen, Spannungen abzubauen.
- Lockere Kleidung verhindert, dass der Magen eingeengt wird.
Entspannungsübungen gegen Magenprobleme
Wer kann schon allen seelischen Belastungen aus dem Weg gehen? Doch regelmäßige Auszeiten tun der Psyche und dem Magen gut. Schon wenige Minuten am Tag können hilfreich sein, um sich entspannter zu fühlen.
Dehnen belebt
Dehnübungen machen nicht nur wach, sie halten den Körper beweglich und können Speiseröhre und Magen beruhigen. Stellen Sie sich mit einem festen Stand gerade hin, Arme weit nach oben strecken. Langsam dehnen, auch die Körperseiten. Kräftiges Gähnen währenddessen, unterstützt den Effekt – am besten 4 x täglich.
Anspannen hilft Entspannen
Entspannung fällt leichter, wenn vorher eine körperliche Anspannung stattgefunden hat. Dazu Muskelpartien anspannen, z. B. in dem man sich gegen den Schreibtisch oder eine Wand stemmt. Nach 6 bis 10 Sekunden lösen und fühlen, wie sich die Entspannung im Körper ausbreitet.
Entspannen mit Musik
Musik hilft beim inneren Loslassen: Besonders, wenn sie ruhig, melodisch und rein instrumental ist. Sobald Texte zu hören sind, wird das Gehirn unnötig aktiviert und die Entspannung erschwert.
Seh-Übung
Zu den schnellsten Entspannungsübungen überhaupt, gehört die blitzschnelle Entspannung über die Augen. Betrachten Sie einen schönen Gegenstand, wie beispielsweise eine Blume, ohne dabei zu analysieren oder zu bewerten. Das ruhige Anschauen und Innehalten kann nachhaltig entspannen. Besonders dann, wenn es gerade sehr hektisch zugeht.
Ruhig und tief atmen
Auch Atemübungen wirken sehr entspannend. Die Konzentration liegt dabei auf dem Auf und Ab in der Brust. Jedes Einatmen steht für positive Kraft, jedes Ausatmen für Loslassen.
Mit dem Kopf auf Reisen
Wer den Gedanken im Kopf gerne eine Auszeit geben möchte, kann das tun, indem er sich den Duft eines Lavendelfeldes vorstellt oder den eines geliebten Menschen. Während des Versuchs, eine Vorstellung oder Erinnerung von diesem Duft wachzurufen, wird mal nicht in Worten gedacht. Und das kann sehr entspannend sein. Wer geübt ist, kommt schon mit zehn Sekunden aus und macht das Gehirn damit frei für einen neuen Anfang.
Zusammen entspannen.
Yoga-Kurse oder Autogenes Training können echte Kraftquellen im Leben sein. Informationen über Kurse gibt es bei Volkshochschulen, Krankenkassen oder beim Hausarzt.


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