Sodbrennen in der Schwangerschaft: Unsere Tipps und Hausmittel können Ihnen helfen!

Eine Schwangerschaft ist für die meisten Frauen ein großes Abenteuer, das von berauschender Vorfreude, ein wenig Angst und körperlichen Veränderungen geprägt ist. Genau diese Veränderungen haben leider auch zur Folge, dass sich Schwangere manchmal unwohl fühlen. Sodbrennen gehört dabei – vor allem gegen Ende der Schwangerschaft – zu den typischen Beschwerden. Doch Sie müssen nicht klein beigeben. Es gibt etliche sanfte Methoden, die das Sodbrennen in der Schwangerschaft effektiv lindern können. Welche das sind, erfahren Sie bei uns.

Ist es Sodbrennen? Symptome bei Sodbrennen in der Schwangerschaft

Wenn sich schwangere Frauen unwohl fühlen, machen sie sich oft Sorgen, dass es ihrem ungeborenen Kind ebenfalls schlecht gehen könnte. Bei Sodbrennen müssen Sie sich in der Regel aber keine Gedanken machen, denn das Baby bekommt davon gar nichts mit.

So kann sich Sodbrennen in der Schwangerschaft äußern:

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rennie bei sodbrennen

  • brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, besonders im Liegen
  • saures Aufstoßen
  • Rückfluss von Mageninhalt bis in den Hals oder sogar in den Mund
  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Heiserkeit oder belegte Stimme
  • Schluckbeschwerden
  • Schlafstörungen
Diese Beschwerden können sehr unangenehm sein, vor allem, wenn sie nachts auftreten und dadurch den dringend benötigten Schlaf stören. Doch es gibt Hilfe: die nachfolgenden Tipps und Tricks können Ihre Schmerzen so sanft lindern, dass Ihr Baby davon völlig verschont bleibt.

1. Tipp bei Sodbrennen in der Schwangerschaft: Ernährungsgewohnheiten anpassen

Die meisten Menschen vertragen es besser, wenn sie vier bis fünf kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen anstatt drei große – egal ob sie nun in anderen Umständen sind oder nicht. Ebenso ist es bekömmlicher, langsam und genussvoll zu essen und nicht zu schlingen.
Daneben sollten schwangere Frauen folgende Lebensmittel meiden:

  • koffeinhaltige Getränke
  • sehr fettiges oder süßes Essen
  • Zitrusfrüchte
  • kräftig gewürzte Mahlzeiten
Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie die Produktion der Magensäure ankurbeln und somit Sodbrennen deutlich begünstigen können. Besonders gut auf die Magensäure wirken sich hingegen Lebensmittel aus, welche die Magensäure leicht binden. Dazu zählen:

  • Mandeln
  • Haferflocken
  • Bananen
  • Zwieback
  • Weißbrot (nicht ofenfrisch)

2. Tipp bei Sodbrennen in der Schwangerschaft: Hausmittel ausprobieren

in der Schwangerschaft ist Sodbrennen nicht selten
Neben der richtigen Ernährung können Sie noch zu weiteren Hausmitteln greifen, um Ihr Sodbrennen in den Griff zu bekommen. Beliebt ist beispielsweise Ingwer. Mit diesem schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Knolle kann nicht nur Sodbrennen lindern, sondern auch Übelkeit. Wer den scharfen Ingwer besonders gerne mag, kann pur ein Stück kauen; andere brühen sich lieber einen Tee damit auf.

Das wohl banalste Hausmittel ist stilles Wasser. Ein Glas, in kleinen Schlucken getrunken, spült sauren Speisebrei von der Speiseröhre zurück in den Magen. Probieren Sie es aus!

Wer weder etwas essen noch trinken mag, kann es auch einmal mit Akupressur versuchen: Der Akupressurpunkt für den Magen befindet sich auf der Handinnenseite, in der Mitte des Daumenballens. Drücken Sie diese Stelle kräftig für mindestens 30 Sekunden. Bei Bedarf wiederholen.

3. Tipp bei Sodbrennen in der Schwangerschaft: Die richtige Vorbereitung für die Nacht treffen

Vor allem nachts werden Schwangere von Sodbrennen geplagt. Selbst bei nicht-schwangeren Menschen kann das Körpergewicht im Liegen derart auf den Magen drücken, dass saurer Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt. Bei Frauen, die ein Baby erwarten, ist das Problem noch ausgeprägter. Schwangere brauchen aber dringend ihren Schlaf, da es mitunter sehr anstrengend sein kann, das zusätzliche Körpergewicht immerzu mit sich herumzutragen.
Sie können selbst einiges tun, um das Sodbrennen in der Nacht zu minimieren und so wieder zur Ruhe zu finden:

  • mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr essen
  • keine Mitternachtssnacks erlauben
  • mit erhöhtem Oberkörper schlafen
  • das Nickerchen tagsüber vielleicht sogar im Sitzen auf dem Sofa abhalten
  • auf der linken Seite schlafen, dann liegt der Mageneingang tiefer als die Speiseröhre

4. Tipp bei Sodbrennen in der Schwangerschaft: Auf geeignete Kleidung setzen

Wenn der Bauch wächst und wächst, wird die Kleidung zunehmend enger. Das sieht nicht nur unschön aus, es kann tatsächlich auch Sodbrennen begünstigen. Vor allem wenn Kleider, Blusen und Co. die Taille einschnüren, kann das Folgen für den Magen haben. Schrecken Sie also nicht davor zurück, sich rechtzeitig Umstandskleidung zuzulegen.

Wer dabei mit Grauen an viel zu weite Kleider und Latzhosen denkt, liegt völlig falsch. Inzwischen ist auch die Umstandsmode up to date. Es gibt moderne, schwingende Oberteile, trendige Röhrenhosen mit Schwangerschaftsbündchen und festliche Kleider. So sehen Sie nicht nur gut aus, sondern haben es auch noch bequem und minimieren die Gefahr von Sodbrennen in der Schwangerschaft.

5. Tipp bei Sodbrennen in der Schwangerschaft: Arzneimittel einnehmen

Medikamente und Schwangerschaft – das sind zwei Dinge, die oft nicht miteinander harmonieren. Eine Vielzahl von Arzneimitteln dürfen nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden, da sie möglicherweise das Ungeborene schädigen können.
Bei Sodbrennen gibt es jedoch ein paar ArzneimittelAnzeige , auf die Sie während der Schwangerschaft zurückgreifen können. In der Regel sind das solche, die die Magensäure binden; ungeeignet sind hingegen Präparate, die für eine Drosselung der Magensäurebildung sorgen.

Lassen Sie sich hierzu in jedem Fall von Ihrem Arzt oder Apotheker genau informieren.

Warum leiden Frauen während der Schwangerschaft eigentlich so häufig an Sodbrennen?

Zum einen sind die Hormone schuld, die dafür sorgen, dass die glatte Muskulatur im Körper flexibler wird. Dies hat zur Folge, dass auch der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre schlaffer wird, was den Rückfluss von Mageninhalt begünstigt. Zum anderen gibt es noch die Gebärmutter, die mit dem Voranschreiten der Schwangerschaft immer größer wird und sich gleichzeitig nach oben verlagert. Dadurch wird der Magen regelrecht gequetscht und der Inhalt in die Speiseröhre gedrückt.

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